Bremen

Esel, Hund, Katze und Hahn begrüßen sie als die Bremer Stadtmusikanten und damit als Wahrzeichen der Freien Hansestadt Bremen. Neben den vier Märchenfiguren können hier jedoch auch viele historische Bauwerke in Augenschein genommen werden, denn schon im 8. Jahrhundert war Bremen eine bekannte Bischofsstadt und Kaufmannssiedlung.

Mitten auf dem Marktplatz, können gleich zwei Bremer Wahrzeichen und sogar UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgesucht werden: die Bremer Stadtmusikanten und der Roland. Beide schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre inmitten der historischen Gebäude. Schlendern Sie von hier aus direkt in die Böttcherstraße und lauschen Sie dem Glockenspiel, das stündlich alte Seemanns- und Volkslieder durch insgesamt 30 Glocken aus Meißner Porzellan erklingen lässt. Besonderen Charme versprüht zudem das verwinkelte Gängeviertel Schnoor in der Altstadt. Bei weniger Sonnenschein bzw. zur kulturellen Tagesgestaltung laden hingegen verschiedene Museen oder Theater ein, so zum Beispiel das „Musical Theater“ und „Die Glocke“.

Gehen die Bremer abends noch aus, nennt man das im Plattdeutschen „up’n Swutsch gehen“. Besonders gut gelingt das an der Schlachte, der Weserpromenade. Mit Blick auf die Weser können Sie hier in gemütlicher Atmosphäre genießen, was Ihr Herz begehrt. Lokale kulinarische Spezialitäten sind Labskaus und Knipp, die unbedingt probiert werden sollten. Wer die Stadt von seiner grünen Seite kennenlernen möchte, kann im Bürgerpark einen ausgedehnten Spaziergang in Angriff nehmen oder im Blockland radeln. Ein Blick über die Deiche gibt dabei stets einen besonders schönen Blick auf die umliegende Gegend frei.